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... auf den Internetseiten der DGB-Region Mittelhessen und viel Spaß beim SURFEN!


Handlungsfähigkeit der Kommunen sichern • Bündnis für die Öffentliche Daseinsvorsorge

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In einem Brief an alle mittelhessischen Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte hatte im Dezember 2009 der Vorstand der DGB-Region Mittelhessen vor der Handlungsunfähigkeit der Kommunen als Folge der Finanzkrise gewarnt, wenn zeitgleich zur Schuldenbremse auch noch die Steuern (für die Reichen) gesenkt werden sollten. Die vielfältige positive Resonanz auf den Brief bestärkte uns in den Glauben, an diesem Thema weiter zu arbeiten.

Der DGB-Mittelhessen schlägt den Kommunen ein Bündnis zur Sicherung ihrer Handlungsfähigkeit vor. Gemeinsam mit der Gießener OB, Dietlind Grabe-Bolz lud DGB-Regionsvorsitzender Ernst Richter die mittelhessischen Bürgermeister, Oberbürgermeister und Landräte, sowie die Personalräte der mittelhessischen Kommunen zu einem Symposium ein, das am 26. Februar stattfand.
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Impuls für aktives Gedenken und Erinnern in Gießen • Präsentation des »Antifaschistischen Stadtführers« für Gießen

Der DGB will mit dem Angebot künftiger Stadtführungen in Gießen Impulse geben für eine lebendige Form des Gedenkens und Erinnerns. Die künftigen Stadtführungen sind eine Zeitreise durch die Deutsche Geschichte von 1933 - 1945 in Gießen und erzählt von den Tätern, Gegnern, Opfern des Faschismus und den Alliierten Befreiern. Dazu gehört aber auch die Auseinandersetzung mit dem Neofaschismus und der heutigen extremen Rechten.

Am Mi., den 03.02.2010 wird im Gießener Gewerkschaftshaus ab 19:00 Uhr das Konzept der Stadtführungen präsentiert und der neue, frisch gedruckte Stadtführer vorgestellt.
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Veranstaltungen zum internationalen Frauentag in Mittelhessen 2010

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Das Motto der DGB-Frauen zum Internationalen Frauentag 2010 lautet im Agendajahr: »Kurs halten! Gleichstellung«

Die Agendapolitik hat zu erheblichen Verwerfungen am Arbeitsmarkt geführt. Immer mehr Frauen sind berufstätig, oft zu niedrigsten Löhnen, in unfreiwilliger Teilzeit, befristet oder in Minijobs. Gleichzeitig steigt die Bedeutung der Einkommen der Frauen für die Familien, denn prekäre Beschäftigung und Arbeitslosigkeit betreffen immer mehr auch Männer.

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IG Metall warnt vor Aufhebungsverträgen

Heimische Firmen nutzen nach Angaben der IG Metall Mittelhessen verstärkt das Mittel der Aufhebungsverträge, um Personal abzubauen. Die IG Metall mahnt ihre Mitglieder, sich vor einer Unterschrift beraten zu lassen. Stehe ein Aufhebungsvertrag an, empfiehlt Ferdinand Hareter von der IG Metall, sich erst einmal den schriftlichen Entwurf geben zu lassen. Mit diesem Schreiben könnten Mitglieder der IG Metall sich beraten lassen. Ein Arbeitnehmer, der einen Aufhebungsvertrag unterschreibe und arbeitslos werde, riskiere eine zwölfwöchige Arbeitslosengeldsperre.
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Die 50.000 sind erreicht: Petition für Finanztransaktionssteuer erfolgreich!

Der DGB will sich bei allen bedanken, die innerhalb von drei Wochen mit ihrer Unterschrift die Petition für eine Finanztransaktionssteuer unterstützten. Damit hat das Bündnis »Steuer gegen Armut« es geschafft, die nötigen 50.000 Unterschriften für eine Anhörung zum Thema im Deutschen Bundestag zu erreichen.

Damit geht die Kampagne »Steuer gegen Armut« in eine neue, wichtige Runde. Informationen zur Kampagne, den Kampagnenträgern, zur Petition sowie der Anhörung zum Thema im Deutschen Bundestag findet man hier.
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DGB-Region Mitellessen solidarisch mit dem GEW-Streik

Am Dienstag, den 17.11.2009 wollen tausende Lehrer in Hessen für bessere Arbeitsbedingungen auf die Straße statt in die Klassenräume gehen. Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) rechnet vielerorts mit Unterrichtsausfall.

Es geht den Lehrern um die Verringerung der Pflichtstundenzahl, mehr Zeit für Arbeiten außerhalb des Unterrichts sowie eine Fortsetzung der Altersteilzeitregelung. Auch sollen freiwerdende Stellen durch voll ausgebildete Lehrkräfte besetzt werden.
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DGB-Regeionsdelegiertenkonferenz 2009 • Ernst Richter als Vorsitzender bestätigt

Am Samstag, den 5. September 2009 fand die Delegiertenkonferenz der DGB-Region Mittelhessen in Gießen Kleinlinden statt. Diese Konferenz ist das höchste beschlussfassende Organ der DGB-Region und tagt tournusgemäß alle vier Jahre.

Die 60, von ihren Mitgliedsgewerkschaften benannten, Delegierte nahmen den Geschäftsbericht entgegen, diskutierten über die programmatischen Schwerpunkte der kommenden 4 Jahre, bestätigten Ernst Richter als Regionsvorsitzenden in seinem Amt und wählten Anna Wabel, Pit Metz udn Bernd Weise als weitere Vorstandsmitglieder.
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Erhalt des Kreiskrankenhauses Alsfeld in öffentlicher Trägerschaft • Forderung nach Kooperation mit dem Klinkum in Bad Hersfeld

Am Mo., dem 14. September 2009 folgten viele Beschäftigte dem Aufruf von ver.di Osthessen, vor dem Kreiskrankenhaus in Alsfeld um die Mittagszeit mit einer Kundgebung ein deutliches Zeichen zu setzen. Seit Anfang des Jahres wird über eine Zusammenarbeit des Kreiskrankenhauses mit dem Klinikum in Bad Hersfeld beraten. Die Beschäftigten befürworten diese Zusammenarbeit genauso, wie die Betriebsräte beider Kliniken und ver.di Osthessen. Doch Kreistag und Kreisausschuss vertagen die Entscheidung zugunsten dieser Kooperation immer wieder. Dabei tauchen immer wieder Gerüchte auf, der Landkreis wolle das Krankenhaus am liebsten privatisieren.
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Aufruf zur Novellierung des Hessischen Vergabegesetzes

Im Dezember 2007 ist das Hessische Vergabegesetz verabschiedet worden. Es kommt aber nicht zur Anwendung, da der Europäische Gerichtshof im so genannten Rüffert-Urteil verkündet hat, dass das Niedersächsische Vergabegesetz mit dem Europarecht unvereinbar sei. Dieses Urteil ist ein Skandal, weil es die unternehmerische Freiheit über den Schutz der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellt. Nichtsdestotrotz ist nun der Gesetzgeber gefordert.

Niedersachsen und Hamburg haben ihre Landesvergabegesetze bereits europarechtskonform ausgestaltet. Auch das Land Hessen muss jetzt handeln.
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NPD-Aufmarsch am 01.08.2009 in Friedberg und Nidda erfolgreich verhindert!

Am 1. August wollte die NPD mit Unterstützung anderer Rechtsextremisten durch Friedberg und anschließend in Nidda unter dem Motto »Deutsche wehrt euch - gegen Islamisierung und Überfremdung« marschieren. Rund 150 Neonazis waren dem Aufruf gefolgt.

Ein breite Bündnis Organisationen in Friedberg, viele Menschen quer durch alle Bevölkerungsschichten, die breite Unterstützung von außen und die Präsenz von politischer Prominenz haben gemeinsam verhindert, dass die Nazis ihr Vorhaben wahr machen konnten.
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»Wir lassen uns nicht abspeisen« war das Motto eines Warnstreiks der Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft

ver.di fordert 6,9 Prozent lineare Entgelterhöhung für die Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft, für die Auszubildenden 100,-- Euro mehr Ausbildungsvergütung im Monat. Gleichzeitig wehrt sich ver.di dagegen, die durch den Gesundheitsfonds entstandenen Finanzlücken in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Kosten der Beschäftigten auszutragen.

Die Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft wehren sich gegen die ständigen Angriffe auf ihren Tarifvertrag und folgten am Freitag, den 24. Juli dem Aufruf zum Warnstreik. In gießen waren insbesondere Beschäftigte der Barmer Ersatzkasse dem Aufruf gefolgt. Nach einem Demonstrationszug durch die Stadt Gießen hielten sie eine Kundgebung auf dem Kirchenplatz ab.

Bilder von der Streikaktion in Gießen findet man hier.
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Arbeit darf nicht arm machen - Mindestlohntruck in Mittelhessen

Vom Mo., 15. bis Sa. 20. Juni macht der Mindestlohntruck des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine Tour durch Mittelhessen mit Stationen in Herborn, Wetzlar, Gießen, Marburg, Friedberg und Lauterbach.

Der Mindestlohn-Truck ist ein Sattelschlepper. In der 12 Meter langen roten Box des Sattelschleppers erzählen Fotos und Dokumentationen von Menschen, die zu viel zum Sterben, aber viel zu wenig zum Leben bekommen.

An den Stationen der Mittelhessentour werden Gewerkschafter für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde, der möglichst schnell weiter angehoben werden soll, werben.
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Eine Region steht auf: »Beschäftigung • Einkommen • Ausbildung sichern!« • Kundgebungen in Herborn und Wetzlar • Voller Erfolg für die Beschäftigten bei Sell

Rund 2.500 Menschen versammelten sich am 30.06. auf dem Marktplatz in Herborn. Dem Aufruf der IG Metall folgten vor allem die Belegschaften der Firmen Berkenhoff und Sell, deren Betriebe vom Missmanagement der Manager und der Geldgier der Eigner bedroht sind. Rund 800 Beschäftigte folgten eine Woche zuvor dem Aufruf der IG Metall und demonstrierten in Wetzlar. In drei Sternmärschen von den Metallunternehmen ging die Demonstration zum Buderusplatz. Zwischenzeitlich konnte durch den öffentlichen Druck bei Sell erreicht werden, dass keine Entlassungen stattfinden und alle befristet Beschäftigte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden sollen.

Im Lahn-Dill_Kreis ist inzwischen jeder 8 Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen. Damit konnten bisher Massenentlassungen größeren Ausmaßes verhindert worden. Die IG Metall Mittelhessen betreibt unter dem Motto: »Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz! • Keine Entlassungen in der Region Wetzlar« eine Initiative zur Sicherung der Arbeitsplätze, zur Sicherung des Einkommens, zur Sicherung der Ausbildungsplätze. Bilder von beiden Veranstaltungen findet man hier.
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Protest für bessere Bildung • Demo am 16. Juni in Gießen • Aktionswoche vom 15.-20.06. in Marburg zum Bildungsstreik

Die ASTEN und die Stadtschülerräte in Stadt und Landkreis Gießen und Marburg riefen Schülerinnen und Schüler, Studierende, Unterrichtende, Erziehende, Interessierte und sonstige Betroffene auf, gegen die miserabele Situation an den Schulen, die viel zu große Klassen, die soziale Selektion und den wachsenden Leistungsdruck zu demonstrieren.

Rund 1000 Jugendliche folgten dem Aufruf für die Gießener Demonstration. In Marburg finden bis Samstag mehrere Aktionen statt. Die Veranstalter würden sich über Unterstützung freuen.
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Die Krise bekämpfen • Sozialpakt für Europa! • Die Verursacher müssen zahlen
100.000 auf Großdemonstration und Kundgebung am 16. Mai in Berlin • 330.000 europaweit

Die Finanz- und Wirtschaftskrise hat inzwischen die ganze Welt erfasst und bedroht unsere Wirtschafts- und Sozialsysteme. Die Arbeitslosigkeit steigt. Die noch Arbeit haben, fürchten um ihre Jobs. Die Kaufkraft nimmt ab, die Staatsschulden steigen, Armut greift um sich. Schuld sind rücksichtslose Banken, Börsenspekulationen und eine Politik, die den Kasinokapitalismus erst ermöglicht hat. Aber die Zeche sollen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zahlen.

Die Politik muss endlich dafür sorgen, dass die Menschen wieder im Mittelpunkt stehen. Dem gemeinsamen aufruf von DGB und EGB folgten mehr als 100.000 Menschen, die an zwei Demonstrationszüben und drei Kundgebungen teilnahmen. Gleichzeitig gingen in Madrid und Brüssel 200.000 Menschen auf die Straße. In Prag waren es 30.000. Hierzu Berichte und Bilder.
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Rentenangst • Film- und Diskussionsveranstaltungen

Viele der heute aktiven Menschen werden im Alter vor großen finanziellen Problemen stehen. Eine wachsende Zahl von Senioren und die Rentenpolitik der vergangenen Jahre führen dazu, dass das Niveau der gesetzlichen Rente systematisch sinken wird. Es sei denn, dass in der Rentenpolitik ein Kurswechsel stattfindet.

In 5 mittelhessischen Veranstaltungen wollen wir zu diesem Thema den Film "Rentenangst" von Ingo Blank und Dietrich Krauß zeigen und mit Experten diskutieren, was sich in der Rentepolitik verändern muss. Herborn: Mi., 29.04., 19.30 Uhr, M.-Juchacz-Haus | Gießen: DGB-Haus, Fr., 15.05., 19.30 Uhr | Marburg Cappel: 26.05., 17.30 Uhr Hotel Carle | Wetzlar: Wali, Do., 28.05., 15.00 Uhr | Alsfeld: DGB-Büro, 28.05., 19.30 Uhr.
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»Wir lassen uns nicht abspeisen« war das Motto eines Warnstreiks der Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft

12.02.2009: ver.di fordert 6,9 Prozent lineare Entgelterhöhung für die Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft, für die Auszubildenden 100,-- Euro mehr Ausbildungsvergütung im Monat. Gleichzeitig wehrt sich ver.di dagegen, die durch den Gesundheitsfonds entstandenen Finanzlücken in der gesetzlichen Krankenversicherung auf Kosten der Beschäftigten auszutragen.

Die Beschäftigten der Ersatzkassentarifgemeinschaft wehren sich gegen die ständigen Angriffe auf ihren Tarifvertrag und folgten am Freitag, den 24. Juli dem Aufruf zum Warnstreik. In gießen waren insbesondere Beschäftigte der Barmer Ersatzkasse dem Aufruf gefolgt. Nach einem Demonstrationszug durch die Stadt Gießen hielten sie eine Kundgebung auf dem Kirchenplatz ab.

Bilder von der Streikaktion in Gießen findet man hier.
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DGB Kampagne: "Zum Leben zu wenig - Rente, da ist mehr drin!"

Unter dem Motto „Rente muss zum Leben reichen“ wird der DGB bis zur Bundestagswahl seine Kampagne zur Stärkung der solidarischen Alterssicherung durchführen. Ziel ist es, die Ursachen der drohenden Altersarmut deutlich zu machen und die Politik dazu zu bewegen, die notwendigen Reformen rasch auf den Weg zu bringen.

Denn ohne Kurswechsel in der Rentenpolitik, droht Millionen Menschen morgen Altersarmut, weil sie heute mit Hungerlöhnen abgespeist werden und gleichzeitig die Rentenleistungen um bis zu 25 Prozent gekürzt worden sind. Altersarmut wird dann eine Folge politischer Fehlentscheidungen und der "Geiz-ist-geil-Mentalität" der Arbeitgeberseite sein. Deshalb brauchen wir einen politischen Kurswechsel für mehr Sicherheit im Alter.
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Projekt für KMU Betriebe: Mit betrieblichem Altersmanagement den demografischen Wandel meistern!

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Vorschau Spätestens in 15 - 20 Jahren wird ein Mangel an Fachkräften erwartet. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist in Zukunft eine höhere Erwerbsbeteiligung älterer Menschen nötig. Auch wenn die „Fachkräftemangel“ erst in einigen Jahren akut wird, ist die Alterung der Belegschaften keine Zukunftsmusik. Unternehmen, Arbeitnehmer/innen und Betriebsräte sind jedoch nicht ausreichend auf diese Entwicklung vorbereitet.

Handlungsbedarf besteht in der betrieblichen Weiterbildung und Qualifizierung. Um den demografischen Wandel in Klein- und Mittelbetrieben meistern zu können, zeigt das DGB-Bildungswerk Hessen e.V. in Kooperation mit der Unternehmensberatergesellschaft „Wert.Arbeit“ in diesem Projekt Wege für ein betriebliches Altersmanagement auf. Sie bieten Betriebsräten und Geschäftsleitungen ihre kostelnlose Beratung zu diesem Thema an. Das Projekt finanziert sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen.

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Empfang zur Präsentation der neurenovierten Räume im DGB-Büro Alsfeld - Zeitzeuge Fritz Kumpf berichtet

Nach umfangreichen Renovierungsarbeiten haben die DGB-Region Mittelhessen und der DGB-Kreisvorstand Vogelsberg das Büro in der Alsfelder Volkmarstraße 8 am 6. Januar 2009 wieder eröffnet. Im Rahmen eines Empfangs präsentierten sie das Büro, welches künftig wieder als Beratungs- und Begegnungszentrum des DGB, seiner Mitgliedsgewerkschaften, des Mieterschutzbundes und des Arbeiterkulturkartells zur Verfügung stehen wird.

Hubert Barteska vom DGB-Kreisvorstand Vogelsberg konnte unter anderem Alsfelds Bürgermeister Ralf Becker, sowie die Landtagskandidaten der SPD, Manfred Görig, und der LINKEN, Dietmar Schnell, begrüßen. Ernst Richter, Vorsitzender der DGB-Region Mittelhessen, hielt anschließend einen Beitrag zur aktuellen politischen Lage und rief die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer auf, am 18. Januar zur Wahl zu gehen. Höhepunkt des Abends war der Vortrag von Fritz Kumpf zum Thema: "Die Gewerkschaften im Vogelsberg von der Nachkriegs- bis zur Neuzeit". Kumpf war Leiter der DGB-Nebenstelle Lauterbach von 1958 bis Mitte der 70er Jahre.
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Neuaufbau einer solidarischen und verlässlichen Alterssicherung • Konferenz am 24.11.2008

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Rund 100 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter, sowie einige Gäste aus Politik, Verbänden und dem gesellschaftlichen Leben trotzten dem Schneetreiben auf Mittelhessens Straßen und kamen zur rentenpolitischen Veranstaltung der DGB-Region Mittelhessen, die im Bürgerhaus Kleinlinden am Mo., den 24.11.2008 stattfand.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Finanzkrise warnten den beiden Referenten Prof. Dr. Bäcker (Uni Duisburg-Essen) und Dr. Hans-Jürgen Urban (Vorstandsmitglied der IG Metall) vor einer Fortsetzung der herrschenden Rentenpolitik zugunsten Kapital gestützter Altersvorsorge und forderten eine Neubesinnung zu Gunsten des umlagenfinanzierten Rentenversicherungssystems. Zuvor stellte Dipl. Psych. Hannes Zacher von der Justus-Liebig-Universität, Gießen, die Ergebnisse seiner Studie zu Arbeitsmerkmalen und zum Übergang in die Rente vor, die sich auf die Befragung von 700 mittelhessischen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer aufbaut.
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Rechte Schläger als Kinderschützer? • Neonaziaufmarsch am 11.10. in Wetzlar teilweise verhindert

Ca. 300 Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet kamen nach Wetzlar angereist. Unter dem scheinbar unverdächtigen Motto "Es passiert auch vor deiner Tür [...]" hatten sie vor, durch die mittelhessische Innenstadt zu marschieren. Wir finden: Neonazis dürfen nicht unwidersprochen ihre Position im öffentlichen Raum darstellen oder im schlimmsten Falle diese gesellschaftlich etablieren.

Verhindert werden konnte durch die Blockade des Buderusplatzes, dass die Rechtsextremen ihren geplanten Marsch durch den Karl-Kellner-Ring und die Fußgängerzone Wetzlars gehen konnten. Zuvor fand eine - von DGB und dem Bündnis gegen Nazis in Wetzlar geplante Kundgebung auf der Bahnhofstraße in Höhe der Eduard-Kaiser-Straße statt. Als Erfolg ist zu werten, dass die Neonazis nicht unwidersprochen durch Wetzlar marschieren konnten und mit der Besetzung des Buderusplatzes der geplanter Demonstrationsweg durch die Ordnungskräfte verwehrt werden musste. Andrerseits haben Anwohner und Passanten aus der Neustadt davon berichtet, dass die Neonazis ungehindert durch Straßen marschieren konnten, in denen vor allem Migranten wohnen.
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Menschenwürdige Arbeit weltweit - Aktionstag des Internationalen Gewerkschaftsbundes

12.09.2008 - Der Deutsche Gewerkschaftsbund fordert seine Mitglieder auf, sich an den Aktivitäten zum Welttag für menschenwürdige Arbeit am 7. Oktober zu beteiligen. Zusammen mit Millionen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern weltweit wollen wir damit unserer Forderung nach einer sozialen Gestaltung der Globalisierung Nachdruck verleihen.
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Finanzierung der Krankenhäuser • Der Deckel muss weg

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Mit der Tarifrunde für die Beschäftigten des öffentlichen Dienstes hat ver.di bereits 2007 das Thema "Krankenhaus(unter)finanzierung" in die Öffentlichkeit gebracht. Mit dem Durchsetzen ihrer Lohnforderungen wussten die Beschäftigten, dass der Druck auf die Krankenhäuser zunimmt.

Deshalb hatte ver.di immer wieder betont, dass für eine bessere Krankenhausfinanzierung – und hier insbesondere der Personalkosten – Sorge geleistet werden muss. Denn seit 1993 sind die Krankenhauseinnahmen an die Grundlohnsumme gebunden, unabhängig von den realen Kostensteigerungen für die Krankenhäuser. Gleichzeitig werden von den meisten Ländern, die für die Finanzierung von Investitionen zuständig sind, zu wenig Mittel für die erforderlichen Investitionen zur Verfügung gestellt. Dieser Deckel muss weg!

font color=red> Hierzu im Detail: Zukunft des Kreiskrankenhauses in Alsfeld | Großdemonstration in Berlin am 25. 09.2008 | ver.di: Kampagne Argumente und Forderungen

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Der Zug der Erinnerung: Rund 3.500 Menschen besuchten diese Ausstellung in Marburg und Gießen

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Deutschland während der NS-Zeit:
Zivile Kommandos der Staatspolizei holen Kinder aus ihren Wohnungen und Schulen. Man treibt sie auf Bahnhöfe, dann in die Wagons der "Deutschen Reichsbahn". Bewacht von Soldaten des Hitlerregimes geht die Fahrt nach Osten. An dieses Ziel werden tausende Züge aus ganz Europa geschleust. Das Ziel heißt Vernichtung.

Auf der Fahrt zurück aus Auschwitz machte der "Zug der Erinnerung" auch in Mittelhessen halt. Am 20. Mai Marburg und am 21. Mai in Gießen.
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Wie viel Jahre müssten Sie arbeiten, um z.B. den Jahresverdienst von Herrn Ackermann erreicht zu haben

Die Vorstandsvorsitzenden der großen Banken und Unternehmen in Deutschland streichen jedes Jahr astronomisch hohe Gehälter ein. Wie lange ein deutscher Arbeitnehmer oder eine Arbeitnehmerin arbeiten muss, um das Jahresgehalt eines so genannten "Topmanagers" zu verdienen, können Sie sich vom DGB Hessen im Rahmen der Aktion "Von Wasserpredigern und Weintrinkern" ausrechnen lassen. Hier geht's zur Berechung...
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Umfangreiche Modernisierungsarbeiten am DGB-Haus Gießen abgeschlossen

Wegen umfangreicher Modernisierungsarbeiten war das Gewerkschaftshaus Gießen zwischen Juli 2006 und Mai 2007 geräumt worden.

Nach Beendigung der größeren Baumaßnahmen sind die Nutzer des Hauses nun wieder an den Standort Walltorstraße 17 zurückgekehrt. Informationen zur Neugestaltung des Hauses haben wir in Bildergalerien und Einzelberichten dokumentiert.
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Themen für Arbeit und soziale Gerechtigkeit

Themen
Alles, was heute und morgen gewerkschaftspolitisch auf der Tagesordnung steht, ist hier zu finden:
Gewerkschaftliche Positionen, Forderungen und Stellungnahmen zu aktuellen Themen auf der regionalen Ebene und bundesweiten Seiten des DGB und seiner Mitgliedsgewerkschaften.



Hierzu gehören auch Alternativen zum neoliberalen Mainstream und Marktradikalismus. Die Schaffung von Arbeit und sozialer Gerechtigkeit ist auch in unserer Zeit möglich und nötiger, denn je.
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