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... auf den Internetseiten der DGB-Region Mittelhessen und viel Spaß beim SURFEN!


lrarmstufe Rot: Metaller bei Nirosta kämpfen um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze -

Vierhundert Dillenburger Stahlarbeiter fuhren zur Protestkundgebung am 27. Januar 2012 zu einer Protestkundgebung, an der 4.000 Mitarbeiter/-innen vom Stahlkonzern Thyssen-Krupp um den Erhalt ihrer Arbeitsplätze protestierten. 400 Kolleginnen und Kollegen von Nirosta aus Dillenburg waren mit dabei. Die IG Metall Herborn stellte hierfür 9 Busse.

IG Metall und Betriebsräte befürchten massive Arbeitsplatzverluste in Deutschland. Kurzfristig könnten durch eine solche Edelstahl-Ehe bis zu 1.000 Arbeitsplätze an den Standorten Krefeld und Bochum in Gefahr geraten. In der Folge wäre auch das Werk in Dillenburg betroffen. Langfristig könnten nach Einschätzung der IG Metall bis zu 2.500 Arbeitsplätze in Deutschland bedroht sein. Bericht und Bilder aus Bochum.
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Soziale Öffnung durch eine starke Studienfinanzierung:

Der DGB und das Deutsche Studentenwerk (DSW) reagieren mit einem 10-Punkte-Papier auf den 19. BAföG-Bericht der Bundesregierung, der am heutigen Mittwoch im Kabinett diskutiert wurde. Die von DGB und DSW gemeinsam formulierten »10 Eckpunkte für eine Weiterentwicklung des BAföG« haben das Ziel, das BAföG als „leistungsfähige, soziale, transparente und verlässliche Studienfinanzierung“ auszubauen und als wichtigstes Instrument für eine soziale Öffnung der deutschen Hochschulen zu stärken. Zudem müssten die Förderbeträge noch in diesem Jahr um mindestens fünf Prozent, die Elternfreibeträge um mindestens sechs Prozent angehoben werden. Nur so könne das BAföG an die Preis- und Einkommensentwicklung der vergangenen Jahre angepasst werden.
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Unterstützen Sie die Petition zum Erhalt des Zweiten Bildungsweg in Hessen

Das hessische Kultusministerium hat immer wieder schriftlich bekundet, dass die Schulen für Erwachsene in Hessen eine wichtige Aufgabe erfüllen und daher gestärkt und flächendeckend ausgebaut werden sollen.

Seine Politik jedoch steht dazu seit Jahren in deutlichem Widerspruch. Die Aufgabe der Eigenständigkeit des Zweiten Bildungsweges ist der Einstieg in seinen Abbau. Deswegen rufen wir zur Unterzeichnung der folgenden Resolution auf.

Eine Petition von Studierenden, Lehrkräften und Unterstützern der Schulen für Erwachsene wendet sich gegen die geplanten Maßnahmen des hessischen Kultusministeriums zur Beschneidung der Arbeit der Schulen für Erwachsene in Hessen. Sie können diese Petition unterstützen.

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Der DGB- geht in die Fläche zurück – Gründung neuer Kreisverbände in allen Landkreisen

Der DGB-Bundeskongress hat im Mai 2010 grundlegende Veränderungen für die Präsenz des DGB in Fläche beschlossen. Demnach sollen in allen Landkreisen eigene DGB-Kreisverbände eingerichtet werden, die durch örtliche Kreisvorstände repräsentiert werden. In der bisherigen DGB-Region Mittelhessen wurden dementsprechend die DGB-Kreisverbände Gießen, Lahn-Dill, Marburg-Biedenkopf und Vogelsberg gegründet.

Die Gründungskonferenzen fanden im Zeitraum zwischen dem 30.11. und 09.12.2011 statt. Auf diesen Konferenzen wählten die Delegierten der acht Mitgliedsgewerkschaften ihre Vorsitzenden für den jeweiligen DGB-Kreisverband. Im Vogelsbergkreis Bernhard Bender (IG BAU), in Gießen Robert Wycislo (ver.di), für den Lahn-Dill-Kreis Ernst Richter (IG Metall) und Peter Metz (ver.di) für den neuen DGB-Kreis-Marburg-Biedenkopf. In den Konferenzen griffen prominente Politiker und Gewerkschafter als Redner die Ursachen und Folgen der Finanzkrise auf und erläutern Alternativen zur bestehenden Finanz- und Währungspolitik.
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Was meinen Sie: Beitragssenkung oder Rente ab 67 wieder abschaffen?

Die Bundesregierung will den Beitrag zur Rentenversicherung senken, weil die Rentenkassen gut gefüllt sind. Sinkt der Beitrag (derzeit: 19,9 Prozent) um 0,5 Prozentpunkte, werden Durchschnittsverdienerinnen und -verdiener um ca. 6 Euro im Monat entlastet.

Stattdessen könnte das Geld auch dazu genutzt werden, Altersarmut zu bekämpfen und die Rente mit 67 abzuschaffen. Was meinen Sie dazu? Stimmen Sie mit ab!
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Personalwechsel beim DGB Mittelhessen zum Oktober

Peter Pilger übergibt nach fast 28 Jahren Amt des DGB-Organisationssekretärs an Matthias Körner.

Pilger hat seit fast 28 Jahren zunächst im DGB-Kreis Lahn-Dill, später in der DGB-Region Mittelhessen die Funktion des Organisationssekretärs ausgeübt. Mit viel Engagement die Interessen von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern vertreten und manches Unrecht in der Beruflichen Bildung oder der Bildungspolitik angeprangert. Am 1. Oktober nun wird Matthias Körner (42) als Pilgers Nachfolger die Aufgabe als Organisationssekretär übernehmen.
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Kluft zwischen Arm und Reich immer größer • Reichtumsuhr tourt durch Mittelhessen

In der Bundesrepublik geht die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinander. Die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung verfügen über mehr als 60 Prozent des Gesamtvermögens und das reichste eine Prozent besitzen allein knapp 23 Prozent. Im Gegensatz dazu sind die ärmsten zehn Prozent verschuldet. Rund zwei Drittel aller Erwachsenen weisen kein oder nur ein sehr geringes individuelles Nettovermögen auf.

Mit der Reichtumsuhr zeigen ver.di und DGB sinnbildlich, wie die Kluft zischen Arm und Reich immer größer wird. Aktionen und Veranstaltungen finden sie hier.
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DGB-Jugend kritisiert Ausbildungsbilanzen als Schönrederei

Mit einer außergewöhnlichen Aktion hatte die Gewerkschaftsjugend im September 2011 auf die Ausbildungssituation in der Region aufmerksam gemacht.

Unter Ortseingangsschildern in Gießen, Marburg und Wetzlar hatten junge Gewerkschafter eigene Ortsschilder mit der jeweils fehlenden Zahl an Ausbildungsplätzen angebracht. Statements und Zahlen zu diesen Aktionen finden sie für Gießen, Marburg und Wetzlar unter der Rubrik »Stellungnahmen«. Bilder von den Aktionen hier.
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Mehr Umsatz – weniger Beschäftigte

Der Arbeitgeberverband der Metall- und Elektroindustrie Hessen, Hessenmetall, berichtet stolz, dass die Beschäftigung in der Metall- und Elektroindustrie (M+E) in Hessen gegenüber dem Vorjahr deutlich zugenommen habe. Inzwischen beschäftige die M + E-Industrie Hessen wieder 206.450 Frauen und Männer – ein Plus von 4,7 % gegenüber dem Vorjahresmonat.

Dabei blenden die Arbeitgeber allerdings die Vorjahre aus. Denn wirft man einen Blick auf die Zeit vor der letzten Finanzkrise und die Zeit danach, ergibt sich ein ganz anderes Bild.
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So schmeckt Arbeit nicht

In der Tarifrunde 2011 der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten stellen die Arbeitgeber (u. a. McDonald‘s, Burger King, Vapiano, Pizza Hut, Kentucky Fried Chicken und andere) unverschämte Forderungen.

Neueingestellte Beschäftigte sollen künftig teilweise 10% weniger Geld bekommen, und alle, die Trinkgeld erhalten 5% weniger. Weitere 10% sollen die Beschäftigten bluten, falls der Staat die Mehrwertsteuer erhöht: »So schmeckt Arbeit nicht!«

Die Beschäftigten in der Systemgastronomie haben hierzu eine Kampagne gestartet, in der sie unter anderem die Kunden mit einem Flugblatt aufklären wollen. Weitere Informationen in sind in unserer Rubrik »Gute Arbeit« zu erfahren.
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Euro ohne Bonds • Zum akuten Krisenmanagement trugen Merkel und Sarkozy nichts bei.

19.08.2011: Europas Regierende hatten sich gerade in ihre Strandliegen bequemt, schon war die verdiente Urlaubsruhe dahin: Streit in Rom, Krawalle in London, die Herabstufung der USA und Gerüchte, Gleiches drohe auch Frankreich, am Ende ein schwarzer Börsenmontag. Entsprechend hoch die Erwartungen an den deutsch-französischen Gipfel.

War die Bundeskanzlerin gar in geheimer Eurobond-Mission zur Rettung des Euros nach Paris geflogen? Aber nichts lag ihr ferner. Am Ende verkündete Merkel ungerührt ihre Agenda der »Europäischen Wirtschaftsregierung«: europaweite Sparpolitik, Schuldenbremsen und präsidiale Wirtschaftslenkung.
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In Gießen ist kein Platz für alte und neue Faschisten!

Die NPD und mit ihr sympathisierende Gruppen hatten unter dem Motto »Das System ist am Ende – wir sind die Wende«zu einer Demonstration am 16. Juli 2011 auf dem Gießener Seltersweg aufgerufen. Ein breites Bündnis zivildemokratischer Kräfte aus Gießen und Umgebung hatte sich erfolgreich zum Ziel gesetzt, dies zu verhindern. Wir wollten nicht zulassen, dass die NPD und ihresgleichen mit ihren menschenverachtenden Parolen durch unsere Stadt marschierten. Wir konnten aber letztlich nicht verhindern, dass den Nazis mit ihren 150 Sympathisanten in der Weststadt mit Hilfe eines hohen polizeilichen Schutzes ihr Aufmarsch ermöglicht wurde. Dabei kamen auf einen Nazi rund 20 Polizisten! Gleichzeitig wurde damit für die gesamten Anwohner/innen der Gießener Weststadt an diesem Tag der direkte Zugang zur Gießener Innenstadt verwehrt, weil alle Verbindungen über die Lahn hermetisch abgeriegelt wurden. Wir brauchen einen anderen Umgang des Staates mit der NPD und ihrer Vorfeldorganisationen. Ein neues Verbotsverfahren muss her!

Ohne uns eine Gesamtbewertung der Ereignisse in Gießen anzumaßen, stellen wir fest: das Programm auf der Bühne am Gewerkschaftshaus und das Straßenfest im Asterweg ein Erfolg.
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ver.di zur geplanten Kaufhof-Schließung in Gießen: »Patient Einzelhandel auf der Intensivstation«

Nach einer Bestandsaufnahme von ver.di hat die Gießener Verkaufsfläche 1980 knapp 150.000 Quadratmeter betragen. 25 Jahre später hat sich die gesamte Fläche auf 346.000 Quadratmeter mehr als verdoppelt. Das Verhältnis zwischen Innenstadt und Stadtrand habe sich dabei komplett gewandelt.

Die politischen Entscheidungsträger sollten überdenken, ob es klug sei, im Randbereich »Bänninger-Gelände« nochmals 9.000 Quadratmeter zusätzliche Einzelhandelsfläche zu schaffen sowie durch den Umzug von Intersport Begro die Ansiedlung eines 2.400 Quadratmeter großen Fahrradmarktes zu ermöglichen, meint ver.di Sekretär Joachim Haucke.
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Regionaler DGB-Index »Gute Arbeit« für die Metallbranche im Hinterland (Marburg-Biedenkopf) • Pojektbeschreibung

Marburg/Biedenkopf: Die Metaller im Hinterland sind mit Arbeitsbedingungen unzufrieden. Das ergab eine DGB Befragung unter den Belegschaften in 5 Betrieben der verarbeitenden Metallindustrie. 70 Prozent der Mitarbeiter haben ihre Arbeitsbedingungen als schlecht eingestuft. Grundlage für die Studie ist der Index »Gute Arbeit« des Deutschen Gewerkschaftsbundes, nach dem laut DGB-Sekretär Ulf Immelt bundesweit nur acht Prozent der Arbeitnehmer ihren Arbeitsplatz derart schlecht einstuften.

Die Befragungsergebnisse und Details der Studie können hier entnommen werden.
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Arbeit darf nicht arm machen - Mindestlohntruck in Mittelhessen

Vom Mo., 15. bis Sa. 20. Juni macht der Mindestlohntruck des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine Tour durch Mittelhessen mit Stationen in Herborn, Wetzlar, Gießen, Marburg, Friedberg und Lauterbach.

Der Mindestlohn-Truck ist ein Sattelschlepper. In der 12 Meter langen roten Box des Sattelschleppers erzählen Fotos und Dokumentationen von Menschen, die zu viel zum Sterben, aber viel zu wenig zum Leben bekommen.

An den Stationen der Mittelhessentour werden Gewerkschafter für einen gesetzlichen Mindestlohn von 7,50 Euro pro Stunde, der möglichst schnell weiter angehoben werden soll, werben.
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