Übersicht:
- 46 Kollegen verklagen ARU Schleiftechnik auf Einhaltung des Tarifvertrags
- Betriebsratswahlen 2010
- Sicherung des Kreiskrankenhauses Alsfeld als öffentliche Einrichtung
- Unterschriftensammlung für eine Novellierung des Hessischen Vergabegesetzes
- Beratung für Qualifizierungsmaßnahmen in Klein- und Mittelbetrieben
- »Eine Region steht auf!« eine Initiative zur Sicherung von Einkommen • Beschäftigung • Ausbildung
- »Arbeit darf nicht arm machen« - Mindestlohntruck in Mittelhessen
- Kein Lohn unter 7,50 ¤
- Zur Finanzkrise
- Altersmanagement im Betrieb
- Erfolg zur EU Arbeitsrichtlinie
- Thema "Gute Arbeit"
Die Ansprüche nach dem Tarifvertrag bestehen • 46 Kollegen verklagen ARU Schleiftechnik |
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Was tun, wenn der Chef nicht zahlt? Es einfach hinnehmen, wie so viele? Das erschien den 46 Kollegen der ARU nicht als akzeptable Alternative. Nachdem die Geschäftsleitung des Dienstleisters für die Buderus Edelstahl Band GmbH die letzte Entgelterhöhung von 2,1 Prozent und die Einmalzahlung in Höhe von 122 Euro verweigerte, klagte fast die gesamte Belegschaft - unterstützt durch die IG Metall - ihre berechtigten Ansprüche ein. »Alle Mitglieder haben für sich entschieden, sich zu wehren, statt jeden Monat Geld zu verlieren«, so Ferdinand Hareter von der IG Metall Mittelhessen.
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Betriebsratswahlen 2010: »Gute Arbeit - kannst du wählen« |
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»Gute Arbeit - kannst du wählen«, unter diesem Motto finden von März bis Mai die Betriebsratswahlen 2010 statt. Sie bieten den Beschäftigten die Möglichkeit, ihre Vertreter und Vertreterinnen im Betrieb selbst zu bestimmen. Die Gewerkschaften sind in den Betrieben die erste Adresse: Ein Großteil der Betriebsratsmitglieder und ein noch höherer Anteil der Betriebsratsvorsitzenden gehören den DGB-Mitgliedsgewerkschaften an. Sie unterstützen die Durchführung der Betriebsratswahlen mit vielfältigen Informationen, praxisorientierten Materialien und Arbeitshilfen.
Hier eine Übersicht zu den Seiten, die die DGB-Mitgliedsgewerkschaften zur Betriebsratswahl 2010 eingerichtet haben. Zurück zur Übersicht
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Sicherung des Kreiskrankenhauses Alsfeld als öffentliche Einrichtung |
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Am Mo., dem 14. September 2009 folgten viele Beschäftigte dem Aufruf von ver.di Osthessen, vor dem Kreiskrankenhaus in Alsfeld um die Mittagszeit mit einer Kundgebung ein deutliches Zeichen zu setzen. Seit Anfang des Jahres wird über eine Zusammenarbeit des Kreiskrankenhauses mit dem Klinikum in Bad Hersfeld beraten. Die Beschäftigten befürworten diese Zusammenarbeit genauso, wie die Betriebsräte beider Kliniken und ver.di Osthessen. Doch Kreistag und Kreisausschuss vertagen die Entscheidung zugunsten dieser Kooperation immer wieder. Dabei tauchen immer wieder Gerüchte auf, der Landkreis wolle das Krankenhaus am liebsten privatisieren.
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Unterschriftensammlung für eine Novellierung des Hessischen Vergabegesetzes |
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Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner dieses Aufrufs fordern die Hessische Landesregierung und die im Landtag vertretenen Parteien auf, das Hessische Vergabegesetz europarechtskonform zu novellieren.
In einer Zeit, in der Schutzschirme fur Banken alltäglich sind und Rettungsaktionen fur Unternehmen konzipiert und umgesetzt werden, lässt der Schutz von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern in wichtigen Branchen auf sich warten dies gilt erst recht im Hinblick auf das Konjunkturprogramm und der damit verbundenen Zunahme an öffentlichen Vergaben. Zurück zur Übersicht
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Qualifizierungsberatungsstellen für kleine und mittlere Betriebe |
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Lebensbegleitendes Lernen ist Gegenstand politischer und gesellschaftlicher Diskussionen und eine Notwendigkeit im Berufsleben. Ein Unternehmen kann in globalisierten Märkten nur bestehen, wenn seine Beschäftigten die richtigen Kenntnisse und Fähigkeiten besitzen. Hierfür ist eine kontinuierliche und qualitativ hochwertige Weiterbildung erforderlich.
Die Qualifizierungsberatungsstellen der TBS beim DGB Hessen e.V. in Frankfurt und Gießen führen kostenlose Beratungsgespräche durch und können - wenn die Voraussetzungen erfüllt sind - Anträge auf einen Zuschuss zur Weiterbildung in Form von Qualifizierungsschecks ausstellen. Um der Bedeutung des Themas - auch in den Diskussionen im Betriebsrat - gerecht zu werden, bietet die TBS eine Workshopreihe im DGB-Haus in Gießen an. Die Kosten für die von der TBS ausgeschriebenen Seminare betragen pro Workshop 70,00 Euro. Zurück zur Übersicht
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»Eine Region steht auf!«: »Beschäftigung • Einkommen • Ausbildung sichern!« • Voller Erfolg für die Beschäftigten bei Sell |
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Rund 2.500 Menschen versammelten sich am 30.06. auf dem Marktplatz in Herborn. Dem Aufruf der IG Metall folgten vor allem die Belegschaften der Firmen Berkenhoff und Sell, deren Betriebe vom Missmanagement der Manager und der Geldgier der Eigner bedroht an den Rand des Ruins getrieben wurden. Rund 800 Beschäftigte folgten eine Woche zuvor dem Aufruf der IG Metall zur Demonstration und Kundgebung in Wetzlar. Zwischenzeitlich konnten Betriebsrat und IG Metall bei der Fa. Sell erreichen, dass die angekündigten Entlassungen zurück genommen und alle befristet Beschäftigte in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen werden.
Im Lahn-Dill_Kreis ist inzwischen jeder 8. Arbeitnehmer von Kurzarbeit betroffen. Damit konnten bisher Massenentlassungen größeren Ausmaßes verhindert worden. Die IG Metall Mittelhessen betreibt unter dem Motto: »Wir kämpfen um jeden Arbeitsplatz! • Keine Entlassungen in der Region Wetzlar« eine Initiative zur Sicherung der Arbeitsplätze, zur Sicherung des Einkommens, zur Sicherung der Ausbildungsplätze. Bilder von beiden Demonstrationen und Kundgebungen findet man hier. Zurück zur Übersicht
->Bilder von der Demonstration und Kundgebung am 25.06.
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Arbeit darf nicht arm machen - Der DGB-Mindestlohntruck in Mittelhessen |
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Vom Di., 16. bis Sa. 20. Juni macht der Mindestlohntruck des Deutschen Gewerkschaftsbundes eine Tour durch Mittelhessen mit Stationen in Wetzlar, Gießen, Marburg, Friedberg und Lauterbach.
Der Mindestlohn-Truck ist ein Sattelschlepper. In der 12 Meter langen roten Box des Sattelschleppers erzählen Fotos und Dokumentationen von Menschen, die zu viel zum Sterben, aber viel zu wenig zum Leben bekommen. Zurück zur Übersicht
->Bilder vom Mindestlohntruck in Gießen
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Kein Lohn unter 7,50 Werbung für den Mindestlohn auf dem Gießener Fastnachtszug 2009 |
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Auf dem Gießener Fastnachtszug warb der Gießener DGB-Kreisverband am 22. Februar für den gesetzlichen Mindestlohn. Mit großen Puppen in typischer Berufskleidung wurde darauf aufmerksam gemacht, dass immer mehr Menschen trotz Arbeit in Armut leben.
Ebenfalls dabei war die Gießener Arbeitsloseninitiative. Mit einer Lotterie machte sie aufmerksam auf das Schicksal von Arbeits"losen". Rund 50 Bilder von Martina Bodenmüller dokumentieren in einer Slideshow beide Aktionen Zurück zur Übersicht
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Positionen zur Landespolitik nach der Wahl am 18. Januar 2009: |
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Der hessische DGB erwartet, dass sich die neu gewählte Landesregierung sich auf die Themen "Arbeit", "Bildung" und "soziale Gerechtigkeit" konzentriert.
Vor dem Hintergrund der Finanzmarktkrise und deren Folgen auch für Hessen, etwa beim Rückgang des Wirtschaftswachstums und des Ansteigens der Arbeitslosigkeit, warnt der DGB den Staat davor, mit Ausgabenkürzungen zu reagieren, da diese den Abschwung nur verstärken würden. Stefan Körzell: „Wenn die öffentliche Hand jetzt dem Einnahmerückgang hinterher spart, dann schwächt sie die Nachfrage, was weitere Produktionseinbussen und einen weiteren Beschäftigungsrückgang nach sich zieht. Letztlich wird so die Wirtschaftskrise verlängert und die Erholung verzögert." Er erinnerte daran, dass Ministerpräsident Roland Koch im Zusammenhang mit der „Operation Sichere Zukunft" ein Sparprogramm aufgelegt habe, das insgesamt rund 18.000 Arbeitsplätze vernichtet habe. Dieser Fehler dürfe sich nicht wiederholen. Zurück zur Übersicht
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Zur Finanzkrise: Es geht um Menschen, nicht um Zahlen! |
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Die aktuelle Wirtschaftskrise, die sich in einer Beschäftigungskrise fortsetzt, ist keineswegs vom Himmel gefallen oder Ergebnis der individuellen Gier einiger Bankmanager. Sie ist ausgelöst durch das Scheitern des Konzepts deregulierter Finanzmärkte.
Das von den Gewerkschaften geforderte Maßnahmenpaket soll schnell und direkt wirken, um Beschäftigung zu stabilisieren. Erforderlich ist eine Erhöhung der kaufkräftigen Nachfrage und ein zukunftsorientiertes Investitionsprogramm. Die Wirtschaftsunternehmen sollen wieder einen Zugang zu Kapital erhalten. Die monetären Elemente müssen ein Volumen haben, das konjunkturpolitisch etwas bewegt. Zurück zur Übersicht
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Projekt für KMU Betriebe: Mit betrieblichem Altersmanagement den demografischen Wandel meistern! |
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Spätestens in 15 - 20 Jahren wird ein Mangel an Fachkräften erwartet. Um den Bedarf an Fachkräften zu decken, ist in Zukunft eine höhere Erwerbsbeteiligung älterer Menschen nötig. Auch wenn die „Fachkräftemangel“ erst in einigen Jahren akut wird, ist die Alterung der Belegschaften keine Zukunftsmusik. Unternehmen, Arbeitnehmer/innen und Betriebsräte sind jedoch nicht ausreichend auf diese Entwicklung vorbereitet.
Handlungsbedarf besteht in der betrieblichen Weiterbildung und Qualifizierung. Um den demografischen Wandel in Klein- und Mittelbetrieben meistern zu können, zeigt das DGB-Bildungswerk Hessen e.V. in Kooperation mit der Unternehmensberatergesellschaft „Wert.Arbeit“ in diesem Projekt Wege für ein betriebliches Altersmanagement am auf. Das Projekt finanziert sich aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds und des Landes Hessen. Den an diesem Projekt beteiligten Betrieben und Projekten entstehen keine Kosten. Zurück zur Übersicht
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EU-Parlament sichert Arbeits- und Gesundheitsschutz in Europa |
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Am Dienstag den 17.12.2008 hatten in Straßburg mehr als 15.000 GewerkschafterInnen aus ganz Europa gegen eine Verschlechterung der Arbeitszeitrichtlinie demonstriert.
Am Freitag darauf hat das Europäische Parlament die Richtlinienverschlechterung abgelehnt. rund 150 Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus Mittelhessen waren in Straßburg mit dabei. Zurück zur Übersicht
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Gute Arbeit - Arbeitsqualität ist Lebensqualität |
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Arbeitsqualität ist Lebensqualität, Arbeitszeit ist Lebenszeit. Wer eine humane Gesellschaft will, muss die Ansprüche der Beschäftigten an die Arbeitswelt ernst nehmen, ihr Urteil über ihre Arbeitsbedingungen kennen und ihre Anliegen berücksichtigen.
Wer arbeitet ist auch berufen, die Qualität seiner Arbeitsbedingungen zu beurteilen. Mit dem DGB-Index Gute Arbeit werden die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer als Experten ihrer Arbeit anerkannt. Ihr Urteil ist der Maßstab, ob eine Arbeit gut oder schlecht ist, aus ihren Ansprüchen an die Arbeitswelt ergeben sich die zentralen Gestaltungsaufgaben. Hier finden Sie Informationen, was wir in der Region Mittelhessen für gute Arbeit tun und noch tun wollen. Dabei zählt auch Ihre Meinung zum Thema "Gute Arbeit" Zurück zur Übersicht
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Weitere Themenschwerpunkte:
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