Schöner Leben ohne Nazis • Mittelhessen BUNT statt BRAUN
Übersicht:- »Schoner Leben ohne Nazis!« ein Rockkonzert gegen Rechts am 05.03.2010 im Franzis, Wetzlar
- Künftig wieder antifaschistische Stadtführungen in Gießen
- Lesung zum Holocaust: »Wenn ich nicht schreie, ersticke ich!« am 20.02. in Alsfeld
- Informationsveranstaltung für interessierte Jugendliche in Wetzlar
- »Wetzlar bunt statt braun« • Internetseite des Bündnisses gegen Nazis
- Wege finden gegen Naziagitation und Aufmärsche • Veranstaltungsreihe in Wetzlar
- Mein Kind k/ein Nazi?! • Tipps für mehr Mut, Verständnis und Vertrauen
- Rechtsextremismus im Landkreis Marburg-Biedenkopf - eine Bestandsaufnahme
- DGB: Verbot der NPD fällig
- Schläger als Kinderschützer?
- Brandanschlag in Dautphetal
»Schoner Leben ohne Nazis!« ein Rockkonzert gegen Rechts am 05.03.2010 im Franzis, Wetzlar |
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Es treten auf die Gruppen
Eine Veranstaltung der Grünen Jugend Wetzlar Zurück nach oben
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Künftig wieder antifaschistische Stadtführungen in Gießen |
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Der DGB und die DGB-Jugend werden ab April dieses Jahres wieder antifaschistische Stadtführungen in Gießen durchführen. Die Führungen sind eine Zeitreise in das Gießen von 1933 - 1945, eine Reise zu den Tätern, dem Widerstand, den Opfern und den Befreiern.
Hierzu wurde in einem 1-jährigiem Projekt von einer Redanktionsgruppe ein neuer Stadtführer konzipiert, der die insgesamt 26 Stationen der faschistischen Barberei beschreibt, aber auch die Ursachen und Zusammenhänge, warum (auch in Gießen) die Machtübergabe an die Nazis so schnell und so reibungslos funktionierte und warum auch heute noch der Schoß fruchtbar ist, aus dem es kroch Zurück nach oben
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Lesung zum Gedenken an den Holocaust: »Wenn ich nicht schreie, ersticke ich!« am 20.02. in Alsfeld |
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Eine Lesung aus Texten des Jahrhunderts der »Extreme« mit Manfred Ferner und Pit Metz zum Holocaust-Gedenktag.
Dr. Nyszli überlebt das KZ Auschwitz, wo er für mengele seine Kenntnisse als Gerichtsmediziner anwenden musste. Seine Aufzeichnungen wurden die Grundlage der Anklage im Nürnberger SS-Ärzteprozess sein. Sein Buch erschien erst im Jahre 1993 in deutscher Sprache. Zurück nach oben
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»Versteckspiel Rechtsradikalismus« Veranstaltung für Jugendliche am 06.03. in Wetzlar |
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Lifestyle, Symbole und Codes von neonazistischen und extrem rechten Gruppen.
In Kooperation mit dem BDKJ Limburg und mit Unterstützung des NDC wird über die rechte Szene aufklärt, damit man deren Strategien im Alltag erkennst. Denn das ist der 1. Schritt zur Bekämpfung...
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Wetzlar bunt statt braun • Neue Internetseite des Wetzlarer Bündnisses |
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Das Wetzlarer »Bündnis gegen Nazis« hat auf My Space eine neue Internetseite eingestellt. Hier sollen alle Informationen in der Auseinandersetzung mit der extremen Rechten in Wetzlar und dem Lahn-Dill-Kreis gesammelt und veröffentlicht werden.
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Wege finden gegen Naziagitation und Aufmärsche • Veranstaltungsreihe in Wetzlar |
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Rund 300 zumeist jugendliche Rechtsextreme marschieren am Sa., den 11.10.2008 durch Wetzlarer Straßen. Unter dem scheinbar unverdächtigen Motto »Es passiert auch vor deiner Tür [...]« hatten sie vor, als »Kinderschützer« durch die mittelhessische Innenstadt zu marschieren mit dem Ziel, für ihre Forderung nach Wiedereinführung der Todesstrafe zu werben. Das ist der Impuls für diese Veranstaltungsreihe gewesen.
In Friedberg und Nidda konnten in diesem Sommer geplante NPD Aufmärsche erfolgreich verhindert werden. Deshalb wollen wir mit dieser Veranstaltungsreihe die Frage verbinden, wie künftig auch in Wetzlar die Agitationen und Aufmärsche von Nazis verhindert werden können. Zurück nach oben
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Empörung über Polizeieinsatz bei Nazi-Aufmarsch am 07.11.2009 in Friedberg |
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Die NPD wollte am 07.11.2009 wieder einen Aufmarsch durchführen. Diesmal durch die Kaiserstraße. Das wurde durch den Protest vieler Menschen verhindert. Doch dem kläglichen Haufen angereister Neonazis bahnten 1500 Polizisten einen alternativen Weg zum Bahnhof, während Demokraten wie Verbrecher eingekesselt, stundenlang festgehalten und erkennungsdienstlich behandelt wurden.
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Mein Kind k/ein Nazi?! • Tipps für mehr Mut, Verständnis und Vertrauen |
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»Mein Kind – (K)ein Nazi?!«, heißt eine Broschüre, die erstmals 2006 vom Jugendbildungswerk und Jugendschutz der Stadt Gießen sowie dem Jugendbildungswerk des Landkreises Gießen herausgegeben wurde. Die Nachfrage war groß und reichte weit über die Grenzen des Landkreises hinaus. Jetzt soll damit landesweit Eltern geholfen werden.
Das Beratungs-Netzwerk Hessen (Mobile Intervention gegen Rechtsextremismus) hat die Elterninformation zum Thema Rechtsextremismus neu aufgelegt. Sie kann dort kostenlos unter der Rufnummer 0611/834483 oder per E-Mail (kontakt@ beratungsnetzwerk-hessen.de) angefordert werden. Eltern und Angehörige von Jugendlichen mit einer rechtsextremen Orientierung sehen sich oftmals mit Konflikten, Auseinandersetzungen und Hilflosigkeit konfrontiert, die den Familienalltag prägen. Viele Eltern suchen dabei langwierig und oft auch vergeblich nach adäquaten Informationen und Hilfestellungen für den Umgang mit ihren Kindern, wenn sie auf Veränderungen im Kleidungsstil, Verhalten oder Freundeskreis aufmerksam gemacht werden, die gegebenenfalls auf eine „rechte« Orientierung schließen lassen. Die Elterninformation »Mein Kind – (K)ein Nazi?!« bietet Tipps für mehr Mut, Verständnis und Vertrauen. Die Broschüre ist als eine erste Handreichung für betroffene Eltern und Angehörige gedacht. Sie informiert einführend über die Motive von Jugendlichen, sich einer rechten Clique anzuschließen, verweist auf die relevanten Akteure der rechtsextremen Szene und bietet erste Informationen über rechtsextreme Musik sowie szenetypische Kleidung, Symbole und Codes. In einem eigenen Abschnitt bietet die Elterninformation Hinweise dafür, was Eltern tun können und beinhaltet abschließend Kontaktadressen von Institutionen, die Eltern von »rechten« Jugendlichen eine adäquate Beratung und Unterstützung anbieten können. Zurück nach oben
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Rechtsextremismus im Landkreis Marburg-Biedenkopf – Eine selektive Bestandsaufnahme |
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Im August 2004 erregte ein Filmbeitrag der ARD-Sendung »Kontraste« großes Aufsehen: Er zeigte, wie sich über 250 Neonazis im idyllischen Kirtorf (Vogelsberg) bei einem Rechts-Rock-Konzert konspirativ zusammenfanden, bei dem u.a. auch verfassungsfeindliche Lieder gespielt und strafrechtliche Handlungen vorgenommen wurden. In Kirtorf ist das allerdings nicht ungewöhnlich, sorgt doch schon seit Anfang der 1990er Jahre die dortige rechtsextreme Kameradschaft »Berserker Kirtorf« mit regelmäßigen Veranstaltungen für überregionales Aufsehen und lokale Angst.
Nur wenige Kilometer entfernt - Amöneburg: Ein kleines Dorf mit knapp 1.500 Einwohnern. Auch dort soll es in den letzten Jahren immer wieder zu Vorfällen mit rechtsextremem Hintergrund gekommen sein. Damit in Zusammenhang fällt meist der Name der dortigen Burschenschaft »Berger 88«. Die Zahl 88 gilt im Neonazijargon als Synonym für »Heil Hitler«. Und auch bzgl. des Parteienlagers sind rechte Tendenzen im Ostkreis sichtbar: Stadtallendorf und Neustadt gelten seit Anfang der 1990er Jahre als »Republikaner«-Hochburgen in Hessen. Zu Spitzenzeiten erhielten die REP in beiden Gemeinden fast jede 5. Stimme oder anders ausgedrückt: bis zu 17% des Gesamtstimmenanteils. Zahlreiche Befunde belegen außerdem, dass sich die Partei dort mittlerweile etabliert hat und in der Bevölkerung zum Teil als ernsthafte politische Alternative betrachtet wird. In einer Projektarbeit untersuchte Marcello Di Cicco den Rechtsextremismus im Ostkreis des Landkreises Marburg-Biedenkopf hinsichtlich des Parteienlagers (»Die Republikaner«) und der rechtsextremen Subkulturen (»Berserker Kirtorf«).
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DGB fordert NPD Verbot nach Überfall auf Gewerkschafter |
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Nach dem Überfall auf nordhessische Demonstranten während der Rückreise von der Demo gegen den Neonaziaufmarsch in Dresden fordert der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) Nordhessen strafrechtliche und politische Konsequenzen.
»Die brutale Gewalt der Nazis gegen Andersdenkende hat eine neue Qualität und muss unterbunden werden. Wir fordern wie nach dem Überfall am Neuenhainer See strafrechtliche Konsequenzen für die Täter«, so Michael Rudolph, Vorsitzender der DGB-Region Nordhessen. Außerdem müsse rechtsextremistisch motivierte Gewalt immer transparent gemacht werden. Leider werden kleiner Übergriffe zu oft bagatellisiert. Dies führe dazu, dass das wirkliche Ausmaß der rechten Straftaten im Dunkeln bleibe. Zurück nach oben
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Rechtsextreme Schläger als Kinderschützer? |
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Ca. 300 Rechtsextreme aus dem gesamten Bundesgebiet kamen am 11. Oktober 2008 nach Wetzlar. Unter dem scheinbar unverdächtigen Motto »Es passiert auch vor deiner Tür [...]« hatten sie vor, als »Kinderschützer« durch die mittelhessische Innenstadt zu marschieren.
Wir finden: Neonazis dürfen nicht unwidersprochen ihre Position im öffentlichen Raum darstellen oder im schlimmsten Falle diese gesellschaftlich etablieren. Verhindert werden konnte durch die Blockade des Buderusplatzes, dass die Rechtsextremen ihren geplanten Marsch durch den Karl-Kellner-Ring und die Fußgängerzone Wetzlars gehen konnten. Als Erfolg ist zu werten, dass die Neonazis nicht unwidersprochen durch Wetzlar marschieren konnten und mit der Besetzung des Buderusplatzes der geplanter Demonstrationsweg durch die Ordnungskräfte verwehrt werden musste. Andrerseits haben Anwohner und Passanten aus der Neustadt davon berichtet, dass die Neonazis ungehindert durch Straßen marschieren konnten, in denen vor allem Migranten wohnen. Zurück nach oben
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Brandanschlag in Dautphetal |
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Mehr als 300 Menschen beteiligten sich bei stürmischem und regnerischen Wetter zehn Tage nach einem Brandanschlag auf das von der türkischen Familie Oluk bewohnte Wohnhaus am Samstag den 8. März 2008 in Friedensdorf an der Demonstration gegen Rassismus und Ausländerfeindlichkeit.
Die Demonstrant zog durch das Zentrum von Friedensdorf und hielt vor dem Hauses, das am 19. Februar einem wahrscheinlich rechtsextremistisch motivierten Brandanschlags geworden war. Die Teilnehmer wandten sich in Sprechchören und in Redebeiträgen gegen Ausländerfeindlichkeit, Rassismus und Rechtsextremismus. Unter den Demonstranten waren zahlreiche Menschen türkischer Herkunft. Auch aus der Gemeinde Dautphetals schlossen sich der Demonstration an, zu der die DGB-Region Mittelhessen aufgerufen hatte. Alle Redner betonten, dass man nicht die Dautphetaler der Ausländerfeindlichkeit, sondern eine bundesweite Erscheinung angreife. Zu der angekündigten und vor dem Verwaltungsgericht durchgesetzten Demonstration von Rechtsextremen war kein einziger Teilnehmer gekommen. Für weitere Informationen aus der nachfolgenden Liste eine der Möglichkeiten wählen.
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